Anlässe Detail

Mittwoch, 5. September 2018, 19.30 Uhr

Was hat das Politische in der Kunst zu suchen?

Politisch zu sein ist ein treibender Motor der aktuellen Kunstproduktion. So ist das Thema des Politischen in der Kunst schier uferlos. Nur, was heisst das nun für die Kunst? Sind Rechtspopulismus, Flüchtlingskrise oder politische Korrektheit einfach gute Ideenlieferanten und letztlich verkaufsfördernd? Welche Brisanz und gesellschaftliche Relevanz kann und soll Kunst entwickeln? Ist politische Kunst gar nur auf links gedrehtes Wutbürgertum, wie dies Milo Rau polemisch konstatiert? Wir leben in einer saturierten Welt, die grossen Katastrophen und Verwerfungen passieren anderswo. Was ist die Dringlichkeit für Schweizer Kunstschaffende, politische Fragestellungen aufzugreifen? Oder liegt vielleicht in der Position des vermeintlich Aussenstehenden gerade die Möglichkeit für einen profunden Blick? In der Diskussion soll ausgehend von den Werken der drei Künstler*innen darauf fokussiert werden, weshalb sie sich mit (gesellschafts-) politischen Fragestellungen beschäftigen und was aus ihrer Sicht die Rolle der Kunst in einer politischen Diskussion sein kann.

Gäste: Françoise Caraco, Künstlerin, Zürich; Michael Etzensperger, Künstler, Zürich; Christian Vetter, Künstler, Zürich.

Moderation: Daniela Hardmeier, Kuratorin oxyd Winterthur

Barbetrieb und Kunsthalle Late Night: 19 Uhr bis 23 Uhr
Eintritt frei/Kollekte