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Mittwoch, 19. April 2017, 19.30 Uhr

Dauerbrenner Kunst und Bau

Kunst am Bau ist ein Dauerthema mit grosser Resonanz in der Öffentlichkeit. Über nichts erhitzen sich die Gemüter mehr als über den Rostzaun bei der Kehrrichtverwertungsanlage in der Grüze. Er muss als Blitzableiter herhalten, wenn es um die Kosten geht, wie kürzlich wieder im Vorfeld der Abstimmung zum geplanten Polizeigebäude in Winterthur. Darum erstaunt es wenig, dass das Thema in der Politik intensiv bewirtschaftet wird. FDP-Gemeinderat Christoph Magnusson ist das Sprachrohr der FDP in dieser Sache. Er will die Kunst und Bau-Finanzen neu strukturieren. Die SVP dagegen verlangt in einem Postulat die Kürzung der Kunst und Bau-Mittel. Erstunterzeichner Simon Büchi schreibt, dass Kunst und Bau ein Luxus sei, auf den in finanziell angespannter Lage verzichtet werden könne. Aber wie umsetzbar sind diese Vorstösse und wie sähen die Folgen dieser Initiativen aus?

Mit Kristin Bauer, Projektleiterin Fachstelle Kunst und Bau, Stadt Zürich, Amt für Hochbauten; Simon Büchi, SVP-Parteipräsident Winterthur; Franziska Gabriel, Projektleiterin Kultur, Stadt Winterthur, Bereich Kultur; Christopher T. Hunziker, Bildender Künstler, dipl. Arch. ETH SIA, Landschaftsarchitekt BSLA, Birmensdorf; Christoph Magnusson, FDP-Gemeinderat Winterthur.
Moderation: Adrian Mebold, Kunst- und Architekturkritiker, Winterthur

 

Der Landbote, 21. April 2017, Kunst am Bau: Zumutung oder notwendig?